Jazz 3 (Geschichte 1) {dschäs, jats}, die Geschichte des J. beginnt Ende des 19. Jh. in New Orleans, anknüpfend an die traditionellen Brass-Bands. Der 'schwarze' New-Orleans-J. (Kid Ory, Jelly Roll Morton u.a.) wurde durch weiße Musiker als Dixieland imitiert (um 1900). Die zunehmende Industrialisierung im N der USA schuf durch Zuwanderung farbiger Arbeiter in Chicago ein weiteres Zentrum des J.; hier entstand mit den Chicagostil (Louis Armstrong, J. Dodds, King Oliver u.a.) eine Vorstufe zum Swing (Anfang der 1930-er Jahre), der mit großer Orchestrierung (Big Bands) bei Zurückdrängung 'schwarzer' Elemente vorgetragen wurde (Benny Goodman, G. Miller u.a.). Als Reaktion auf den Swing entstand zu Beginn der 1940-er Jahre in New York der hekt. und rhythm. Bebop (Dizzy Gillespie, Thelonious Monk, Ch. Parker u.a.), aus dem sich in den 1950-er Jahren der 'weiße' Cool Jazz und der 'schwarze' Hardbop entwickelten.
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