griechische Philosophie, Gesamtheit der Welt- und Seinsdeutungen griech. Denker. Die g. Philosophie entstand durch Überwindung religiös-myth. Denkformen durch die Vorsokratiker. Es bildete sich die ion. Schule und Tradition (Thales von Milet, Anaximander, Demokrit u.a.) und ihr gegenüber die italische Schule und Tradition mit den eleat. Philosophen (Xenophanes, Parmenides u.a.). Beide Schulen verbanden naturphilosoph. Ansätze mit log. Kategorien. Im 5. Jh. v.Chr. entstand der Sophismus (Protagoras u.a.), gegen dessen erkenntnistheoret. Grundlagen sich die att. Philosophie (Sokrates, Platon, Aristoteles u.a.) wandte, deren prakt. Philosophie zum erstenmal in systemat. Form ausgearbeitet wurde und deren theoret. Philosophie von der Logik her entwickelt wurde. Die hellenist. Philosophie (-360 v.Chr. bis 30. n.Chr.) übernahm myst., religiös-kulturelle Momente (Synkretismus), kosmopolit. Ideen und spezialisierte die g.P. Folgende Schulen kennzeichnen diese Periode: der Epikureismus, die Stoa, die Skepsis, der Neupythagoreismus, Neuplatonismus und die Apologeten.
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