Glühlampe, zur Gruppe thermischer Lampen gehörende elektr. Lichtquelle. Die G. basiert auf der Wärmewirkung des elektr. Stroms. Ein dünner, wendelförmiger Draht (Glühdraht) wird durch den Stromfluß weißglühend; damit er nicht verbrennt (oxidiert), befindet er sich in einem fast luftleeren, oft mit Edelgas gefüllten Glaskolben. Nur ca. 5% der über den Sockel zugeführten elektr. Energie werden in Licht umgewandelt, der Rest in Wärme. - 1854 erfand der dt. Uhrmacher H. Goebel (nach Amerika ausgewandert) die erste brauchbare G. (verkohlter Bambusfaden in luftleerer Flasche). Verbreitet wurden dann nach Einführung der Dynamomaschine die von J. W. Swan und T.A. Edison 1879 entwickelte G.
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