Banken (zu italien. banco = 'Tisch des Geldwechslers'), Unternehmen, die Bankgeschäfte wie Geldaufbewahrung, bargeldlose Überweisungen, Kreditvermittlung und Finanzierung betreiben. In Deutschland sind B. nicht nur im Kredit- und Einlagewesen tätig, sondern auch im Wertpapierhandel. Histor. haben sich 3 Gruppen von B. (= Kreditinstitute) herausgebildet: private Geschäftsbanken, öffentl.-rechtl. Sparkassen und genossenschaftl. Volks- und Raiffeisenbanken. Den Geschäftsbanken steht die Dt. Bundesbank als Zentralbank gegenüber. Internat. Geldinstitute wie der Internat. Währungsfond (IWF) wiederum haben die Aufgabe, den internat. Zahlungs- und Verrechnungsverkehr zu erleichtern, zur Sicherung der Währungsstabilität beizutragen und Investitionen in Entwicklungsländern zu fördern. - Geschichte: Bereits im alten Ägypten wurde über die Staatsspeicher eine Art bargeldloser Zahlungsverkehr abgewickelt. Im antiken Griechenland bildete sich mit Entstehung des Münzwesens der Beruf des Münzprüfers und Geldwechslers. Das alte Rom kannte Berufsbankiers (argentarii, mensarii). Das Bankwesen im heutigen Sinne begann mit der Wiederaufnahme der Geldwirtschaft im 13./14. Jahrhundert u.a. in Italien. Die erste dt. Bank wurde 1619 in Hamburg gegründet.
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