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Sozialistische Einheitspartei Deutschlands
(SED)

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Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (SED), trotz mehrerer Parteien war die DDR ein Einparteienstaat, da die Parteien und Massenorganisationen in ein Blocksystem eingebunden waren, das von der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) geführt wurde. Sie kontrollierte das gesamte Staatshandeln, hatte das Erziehungsmonopol, gebot über die Streitkräfte und lenkte die Wirtschaft. Organisatorisch war die SED nach dem Modell der KPdSU aufgebaut, d.h. es galt das Entscheidungsprinzip des Demokratischen Zentralismus von oben nach unten. An der Spitze stand der Generalsekretär, bis 1971 Ulbricht, dann Honecker, der dem Politbüro vorstand, das aus dem Zentralkomitee ergänzt wurde. Dieses wurde von den Delegierten der Parteitage gewählt. Nachgeordnet waren die Bezirks-, Kreis-, Stadt- und Ortsleitungen; Betriebs- und Wohngruppen bildeten die Grundorganisationen. In der Nationalen Volksarmee (NVA) bestanden eigene Organisationen im Rang einer Bezirksleitung. Der Mitgliederbestand wuchs von 1.7 Mio. bei Gründung der DDR auf zuletzt 2.7 Mio., da berufliches Fortkommen dadurch oder durch den Beitritt zu einer anderen Blockpartei gefördert wurde und manche Privilegien damit verbunden waren.


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