Konsumgenossenschaften, in Deutschland entstanden im Rahmen der Arbeiterbewegung zur Besserung der sozialen Lage der wirtschaftlich Schwächeren Genossenschaften, die Arbeiter durch Schaffung einer Selbsthilfe-Organisation vor Wucher, Preistreiberei und Ausbeutung zu schützen und sie mit einwandfreien Waren zu angemessenen Preisen versorgen wollten. Während der NS-Herrschaft aufgelöst, wurden diese Konsumgenossenschaften nach 1945 wieder legalisiert. In der Bundesrepublik gerieten sie gegenüber den großen Handelsketten ins Hintertreffen. In der DDR dagegen bildeten sie eine Massenorganisation, die drittgrößte nach dem Freien Deutschen Gewerkschaftsbund (FDGB) und der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF) und neben der HO die entscheidende Organisationsform des DDR-Binnenhandels. Die Tätigkeitsfelder waren dabei so verteilt, daß die Konsumgenossenschaften die Landbevölkerung und die HO die Städter versorgte. 1946 zählten die Konsumgenossenschaften in der SBZ 1.3 Mio. Mitglieder, zu DDR-Zeiten waren es bei 198 Genossenschaften bis zu 4.6 Mio. An ihren Gewinnen waren die Mitglieder beteiligt. 1990 wurden die Konsumgenossenschaften zu 55 Betrieben fusioniert, sie schlossen sich mit westdeutschen Genossenschaften zur Konsum-Interbuy-Warenhandelsgesellschaft zusammen.
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen