Kommunistische Partei Deutschlands (KPD), unter Führung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht zur Jahreswende 1918/1919 entstanden, erstrebte die KPD das Rätesystem und die Diktatur des Proletariats. Ihre Anhängerschaft wuchs ständig. Nach 1933 wurde sie verfolgt; viele Mitglieder kamen im Widerstand gegen Hitler um oder fielen im Exil stalinistischen 'Säuberungen' zum Opfer. Nach 1945 wurde die KPD neu aufgebaut und in der SBZ mit der SPD zur SED vereinigt. In Westdeutschland blieb sie organisatorisch selbständig, wenn auch mehr und mehr vom ZK der SED angeleitet. Im ersten Bundestag war die KPD mit 13 Abgeordneten vertreten, bei den Wahlen 1953 erhielt sie nur noch 2.2 % der Stimmen. Nach dem Verbot durch das Bundesverfassungsgericht (17.8.1956) verstärkte sich die Abhängigkeit der illegal weiterexistierenden KPD von der SED. Die Mitgliederzahl sank von 70,000 (1953) auf 7,000 (1968). Finanzspritzen aus der DDR hielten eine bescheidene Organisation und Öffentlichkeitsarbeit am Leben. Lange Zeit wurde eine Neugründung kategorisch abgelehnt, die KPD beharrte auf Wiederzulassung. Diese Taktik wurde erst 1968 mit der Gründung der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) aufgegeben.
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