innerdeutsche Grenze, die Demarkationslinie zwischen der SBZ und den westlichen Besatzungzonen wurde im Londoner Protokoll vom 12.9.1944 festgelegt, von der UdSSR in den Eisernen Vorhang einbezogen und von der DDR später ständig weiter befestigt. Sie verlief über 1,346 km von der Lübecker Bucht nach Süden bis an die Elbe, dann entlang der Westgrenzen Mecklenburgs, Sachsen-Anhalts und Thüringens, folgte dessen und Sachsens Südgrenze bis nach Hof an der deutsch-tschechischen Grenze; hinzu kamen 161 km Grenze rund um West-Berlin. Diese Linie wurde von der DDR als 'Staatsgrenze West' bezeichnet, von der Bundesrepublik seit dem Grundlagenvertrag als 'innerdeutsche Grenze'. Sie war auf östlicher Seite personell gesichert durch die Grenztruppen der DDR und technisch durch z.T. elektrisch geladene Metallgitterzäune, tiefgestaffelte Stacheldrahthindernisse, Minenfelder, streckenweise Betonmauern, Sperrgräben, Stolperdrähte, Selbstschußanlagen (bis 1983), elektrische, optische und akustische Warnsysteme, Hundelaufanlagen, Bunker, 715 Wachtürme und fast 20,000 Grenzmeldesprechstellen. Dennoch gelang nach dem Bau der Berliner Mauer immer noch 40,100 Menschen die Überwindung der Sperranlagen, 201 Fluchtversuche an der Mauer und der innerdeutschen Grenze endeten tödlich nach Schußwaffengebrauch durch DDR-Grenzer.
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