Die Grünen, aus der APO über die Bürgerinitiativen für Umweltschutz und den Kampf gegen die Kernkraft entwickelten sich in den 1970er Jahren regionale 'grüne' Gruppierungen, die sich 1980 großenteils in der neugegründeten Bundespartei 'Die Grünen' sammelten. Sie einte in erster Linie die Sorge um die natürlichen Lebensgrundlagen, doch auch die Überwindung der zunehmenden sozialen Verwerfungen in der Bundesrepublik und der Erstarrung der politischen Strukturen stand auf ihrem Programm, Parole: 'ökologisch - basisdemokratisch - sozial - gewaltfrei'. 1983 mit 27 und 1987 mit 42 Abgeordneten in den Bundestag eingezogen, verloren Die Grünen 1990 bei der ersten gesamtdeutschen Wahl an Boden, weil im Osten Umweltthemen noch wenig Resonanz fanden und weil der Konflikt zwischen den 'Fundis', die fundamentale Kritik an den bestehenden Verhältnissen und entsprechend grundsätzliche Opposition für nötig hielten, und den 'Realos', den nach Machtbeteiligung strebenden Anhängern, in der Öffentlichkeit Verwirrung gestiftet hatte. Sie errangen nur dank des Erfolgs des mit ihnen zusammen angetretenen Bündnisses 90 im Wahlgebiet Ost acht Mandate. Nach dem Sieg des realpolitischen Flügels kehrten Die Grünen 1994 gestärkt mit 49 Abgeordneten (7.3 %) ins Parlament zurück. In den Landtagen sind sie z.T. unter anderen Bezeichnungen (z.B. Hamburg: Grün-Alternative Liste, GAL) vertreten.
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