DDR-CDU, schon am 26.6. 1945 etablierte sich in der SBZ mit der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (CDU) eine überkonfessionelle Partei. Nach dem Willen ihrer Gründer, u.a. Andreas Hermes, Kaiser, Lemmer, Otto Nuschke und Ferdinand Sauerbruch, sollte sie für 'geistige und religiöse Gewissensfreiheit', für Verstaatlichungen sowie für ein demokratisches Staatswesen eintreten. Gegen den Druck durch die SMAD (sie erzwang zweimal den Rücktritt von CDU-Spitzenpolitikern) ließ sich aber diese Politik in der SBZ spätestens seit 1947 nicht mehr durchsetzen. Die Ost-CDU verzichtete auf ihre politische Selbständigkeit und schloß sich dem 'Demokratischen Block' unter Führung der SED an. Die Losung lautete nunmehr 'christlicher Realismus'. Nach dem Modell der Einheitspartei wurde auch die Struktur der CDU umgestaltet, sie wies ab 1952 analoge Parteiorgane zum ZK und dem Politbüro der SED auf. Der Kurswechsel kostete die CDU eine großen Teil ihrer Mitglieder, von 218,000 im Dez. 1947 sank deren Zahl in den 1950er Jahren auf rd. 70,000 ab. Unter Gerald Götting (1949/1966 Generalsekretär, 1966/1989 Vorsitzender) entwickelte sich die CDU zu einer kleinen, von Sekretären dirigierten Kaderpartei, in der die Basis nichts mehr zu sagen hatte. Die Vermögenswerte der Partei, zu denen auch Wirtschaftsbetriebe gehörten, wurden seit 1950 zentral verwaltet.
( DirectDownloads ) Kalenderblätter druckfertig aufbereitet für Schmuckblätter zum Selbstdrucken im Word DOC6/RTF Format, je Euro 5 über Click&BuyJAN | FEB | MÄRZ APRIL | MAI | JUNI JULI | AUG | SEPT OKT | NOV | DEZ
Das Geschenk für jeden Anlass, nicht nur bei 'runden' Jubiläen Andere Einzeltage oder Zahlungsarten bitte HIER bestellen