Bayernpartei (BP), am 28.10.1946, also lange nach den großen Parteien, entstand in die Bayernpartei als Sammelbecken für Honoratioren, Monarchisten, Separatisten und Christlich-Konservative. Sie entwickelte sich v.a. in der unnachgiebigen Frontstellung gegen das Grundgesetz und als Kämpferin gegen 'Überfremdung' ('Bayern den Bayern') zu einer 'bayerischen Volksbewegung', erreichte 1949 fast 21 % der bayerischen Wähler und zog mit 17 Sitzen in den 1. Bundestag ein. Das aber war bereits der Höhepunkt ihrer Bedeutung, die durch Verluste an die Christlich-Soziale Union (CSU) kontinuierlich zurückging. Schon im 2. Bundestag 1953 war die BP nicht mehr vertreten, und auch im Landtag verlor sie an Boden: 1950 noch mit 39 Abgeordneten vertreten, hatte sie 1954 noch 28 Mandate, 1962 aber nur noch 8. Seit 1966 spielt sie auch landespolitisch keine nennenswerte Rolle mehr.
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