Banken, das deutsche Wort 'Bank' kommt her vom italienischen 'banco', womit der Tisch des Geldwechslers bezeichnet wurde. Heute meint man mit Banken staatlich konzessionierte Unternehmen, die Bankgeschäfte wie Geldaufbewahrung, bargeldlose Überweisungen, Kreditvermittlung und Finanzierung betreiben. In Deutschland sind Banken gewöhnlich nicht nur im Kredit- und Einlagewesen tätig, sondern auch im Wertpapierhandel, sind also sog. Universalbanken. Historisch haben sich 3 Gruppen von Banken (= Kreditinstitute) herausgebildet: private Geschäftsbanken, öffentlich-rechtliche Sparkassen und genossenschaftliche Volks- und Raiffeisenbanken. Den Geschäftsbanken steht die Deutsche Bundesbank als Zentral- und Notenbank gegenüber. Die Tätigkeiten der Banken lassen sich in Aktiv- (Kreditvergabe) und Passivgeschäfte (Kreditnahme durch Einlagen) einteilen. Als Verwalter von Wertpapierdepots haben die Banken erheblichen Einfluß auf das Wirtschaftsgeschehen; sie unterliegen daher staatlicher Bankenaufsicht (Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen) und sind verpflichtet, das Bankgeheimnis zu wahren, das nur unter besonderen - z.B. steuerrechtlichen - Bedingungen aufgehoben werden kann.
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